1. Dezember 2013

Geduld nur Geduld

Vielleicht ist es der Zeitgeist, der einen dazu veranlasst, ungeduldig zu werden, Dinge immer sofort haben zu wollen, obwohl die Zeit noch nicht reif dafür ist. Es fällt uns oft schwer, loszulassen und darauf zu vertrauen, dass zum richtigen Zeitpunkt sich das Schicksal genau so fügt, wie es kommen soll. Leider wollen wir nicht immer daran glauben, dass im richtigen Augenblick - nämlich dann, wenn wir es am wenigsten erwarten - schon das passiert, was passieren muss und was wir uns wünschen.

Geduld ist eine Tugend, die nicht viele besitzen - ich auch nicht. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich denke "mann, warum dauert das so lang?". Sich in etwas verbeißen ist allerdings die blödeste Idee.

Es gibt ein sehr schönes Kinderbuch von Astrid Lindgren: Tomte Tummetott. Dieser Wichtel wacht über den Hof, auf dem er wohnt, über Mensch und Tier. Es ist tiefster Winter, es ist Nacht, die Tiere würden am liebsten auf der Wiese herumspringen, wünschen sich, dass es endlich Frühling wird. Doch Tomte sagt ihnen liebevoll immer wieder: Geduld nur Geduld!

In diesem Sinne: Geduld haben, sich nicht unterkriegen lassen, und darauf vertrauen, dass sich alles so fügt wie es für dich bestimmt ist!

25. Oktober 2013

12 Arschloch-Typen und wie Frau sie erkennt

Unglaublich! Wer hätte gedacht, dass es 12 unterschiedliche Typen von Arschlöchern gibt? Monika Wittblum und Sandra Lüpkes kategorisieren Männer in ihrem neuen Buch "Wie erkenne ich ein Arschloch?" in zwölf unterschiedliche Typen.

Auf Focus online kannst du die Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Arschloch-Typen durchlesen:
Zwölf Arschloch-Typen - So erkennen Sie ein Arschloch

Vielleicht erkennst du ja direkt ein paar Ähnlichkeiten zu dir bekannten Arschlöchern?

16. Oktober 2013

Ist Schach ein guter Anfang für eine Beziehung?

Ich habe mir neulich "The Young Victoria" angesehen. Als Victoria Albert zum ersten Mal trifft, spielen sie Schach und unterhalten sich angeregt über dies und jenes. Da habe ich mich gefragt, ob Schach spielen gegebenenfalls eine gute Basis für eine Beziehung ist?

Ich kann diese Frage nur mit "ja!" beantworten, denn auch meine Beziehung hat mit einem Schachspiel angefangen. Man könnte sogar sagen, dass eigentlich jede Beziehung, egal ob beruflich oder privat, dem "Spiel der Könige" nicht ganz unähnlich ist und man viel über sein Gegenüber erfahren kann - vielleicht ähnlich wie beim Pokern, aber nicht ganz so kostspielig.

Daher meine Frage an auch: Habt ihr schon einmal Schach gespielt mit jemandem, der hinterher eine größere Rolle in eurem Leben gespielt hat?
Es interessiert mich, ob es noch mehr Schach-Erfolgserlebnisse gibt als die zwei genannten :)

31. Mai 2013

Männer mögen Frauen, die sich selbst mögen

Versteht mich nicht falsch: Es geht nicht um Egoismus sondern eine gute Portion Selbstbewusstsein! Nur eine Frau, die mit sich selbst zufrieden ist, strahlt auch das gewisse Etwas aus. Eine Frau, die ständig nur auf ihre Fehlstellen fokussiert ist, wird sich nicht auf das schöne Gefühl von Verliebtheit konzentrieren können.

Männer mögen einfach Frauen, die sich selbst so mögen wie sie sind - mit Kurven und Rundungen, mit manchmal müden Augen und strubbeligen Haaren am Morgen.
Was sie nicht mögen, sind Frauen, die ständig nur jammern, dass sie zu dick, zu dünn, zu schwer, zu unerfolgreich oder sonstwas sind!

27. Februar 2013

Und manchmal ist es einfach nur Schicksal

Eine erfolgreiche Liebesgeschichte beginnt mit der "scheiß drauf!"-Einstellung, einer Art "Loslassen" von Vorstellungen und dem Aufgeben von Ansprüchen. In dem Moment, wo man erkennt, dass genau diese Vorstellungen und Ansprüche bisher nie das eingebracht haben, was sie hätten tun sollen, kann man sich getrost darauf verlassen, dass es nur besser werden kann.

Das kann auch bedeuten, dass man eine Beziehung, die vielleicht miserabel läuft oder in der beide Partner unterschiedliche Dinge wollen, aufgeben muss, sich vielleicht kurzfristig dem Herzschmerz hingeben muss, nur um an den Punkt zu gelangen, an dem man sich denkt: Scheiß drauf, ich hab keinen Bock mehr, dauernd suchen zu müssen, mich ständig verbiegen zu müssen oder hart daran arbeiten zu müssen, dass eine totgeweihte Beziehung vielleicht noch ein paar Monate (vielleicht auch nur Wochen oder gar Tage) hält.

Nach ein paar Tränen, dem dumpfen Gefühl, dass man am liebsten irgendwo draufhauen will (zum Beispiel auf einen Boxsack) und zahlreichen Fress- oder Alkoholexzessen, sieht man dann ein, dass es eh nichts bringt, sich im Selbstmitleid zu suhlen. Dann beginnt der Prozess des Loslassens. Die beste Art, das zu tun, ist ganz einfach Ablenkung schaffen.

Das Schicksal ist dann aber doch sehr individuell, braucht manchmal ein bisschen länger, schleicht sich manchmal klammheimlich an oder überrumpelt einen einfach. Und dann stellt man fest, dass alles, was man bis dahin erlebt hat, genau so passieren musste. Dass einen die Enttäuschungen nur darauf vorbereiten, ein besserer Mensch zu sein, mehr Geduld zu haben, oder Dinge langsamer und gelassener angehen zu lassen. Besser kann es einem doch gar nicht passieren, oder?