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3. Juni 2017

So sieht's in der Partnerschaft wirklich aus

Ein Künstler hat Szenen seines Alltagslebens in wunderbar akkurate Comics verwandelt. Von kalten Füßen bis zur wandelnden Heizung kann ich das absolut nachvollziehen :D


Die komplette Serie gibt es auf https://www.yehudadevir.com/blog/

9. März 2015

Warum werden Männer immer weiblicher???

Gerade erst wieder ein paar Jungs gesehen, die sowohl von ihren Gesichtszügen als auch dem Stil ihrer Kleidung unglaublich weiblich wirkten. Ich frage mich schon seit einiger Zeit, warum Männer immer weiblicher werden? Selbst in Modewerbungen, die offensichtlich den gut gestyleten Mann darstellen, sehen die Models aus, als hätten sie zu viel Östrogen geschluckt.

Warum ist das so???
Wo hat die Evolution versagt?

Es kann doch nicht sein, dass Emanzipation gleichzeitig die Entmannzipation bedeutet! Denn im gleichen Zug werden Frauen insbesondere in der Modewerbung deutlich männlicher bzw. androgyner. Wo sind die weiblichen Kurven und die männlich starken Schultern? Wo sind die kantigen Dreitagebartgesichter der Herren?

Stattdessen sieht man Männer mit vollen (teilweise sogar geschminkten!!!) Lippen, Blümchenshirts und Caprihosen in schrillen Farben. Wären all diese Männer schwul könnte ich es vielleicht noch verstehen. Aber bei dieser Menge an legging-tragenden Softies mit Schalkragen-Strickjacken glaube ich doch eher, dass irgendetwas schief gegangen ist und irgendwo ein Östrogen-Fass umgefallen ist...

Was denkt ihr?

29. September 2014

Wenn die Liebe religiöse Züge annimmt

Ist Liebe tatsächlich vergleichbar mit einer Religion?

Ein Artikel auf faz.net mit dem Titel "Egoistische Zweisamkeit: Ersatzreligion Liebe" bringt die religiösen Züge des Strebens nach der großen Liebe auf den Punkt.

Ein Punkt, der mir direkt aufgefallen ist, und den ich hier auch schon einige Male angesprochen habe: Wenn sich ein Mensch verspricht, durch einen anderen Menschen erst glücklick werden zu können, dann ist diese "Liebe" zum Scheitern verurteilt.

Lest selbst den Artikel (s.o.) und hinterlasst hier einen Kommentar mit eurer Meinung.

25. Oktober 2013

12 Arschloch-Typen und wie Frau sie erkennt

Unglaublich! Wer hätte gedacht, dass es 12 unterschiedliche Typen von Arschlöchern gibt? Monika Wittblum und Sandra Lüpkes kategorisieren Männer in ihrem neuen Buch "Wie erkenne ich ein Arschloch?" in zwölf unterschiedliche Typen.

Auf Focus online kannst du die Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Arschloch-Typen durchlesen:
Zwölf Arschloch-Typen - So erkennen Sie ein Arschloch

Vielleicht erkennst du ja direkt ein paar Ähnlichkeiten zu dir bekannten Arschlöchern?

16. Oktober 2013

Ist Schach ein guter Anfang für eine Beziehung?

Ich habe mir neulich "The Young Victoria" angesehen. Als Victoria Albert zum ersten Mal trifft, spielen sie Schach und unterhalten sich angeregt über dies und jenes. Da habe ich mich gefragt, ob Schach spielen gegebenenfalls eine gute Basis für eine Beziehung ist?

Ich kann diese Frage nur mit "ja!" beantworten, denn auch meine Beziehung hat mit einem Schachspiel angefangen. Man könnte sogar sagen, dass eigentlich jede Beziehung, egal ob beruflich oder privat, dem "Spiel der Könige" nicht ganz unähnlich ist und man viel über sein Gegenüber erfahren kann - vielleicht ähnlich wie beim Pokern, aber nicht ganz so kostspielig.

Daher meine Frage an auch: Habt ihr schon einmal Schach gespielt mit jemandem, der hinterher eine größere Rolle in eurem Leben gespielt hat?
Es interessiert mich, ob es noch mehr Schach-Erfolgserlebnisse gibt als die zwei genannten :)

31. Mai 2013

Männer mögen Frauen, die sich selbst mögen

Versteht mich nicht falsch: Es geht nicht um Egoismus sondern eine gute Portion Selbstbewusstsein! Nur eine Frau, die mit sich selbst zufrieden ist, strahlt auch das gewisse Etwas aus. Eine Frau, die ständig nur auf ihre Fehlstellen fokussiert ist, wird sich nicht auf das schöne Gefühl von Verliebtheit konzentrieren können.

Männer mögen einfach Frauen, die sich selbst so mögen wie sie sind - mit Kurven und Rundungen, mit manchmal müden Augen und strubbeligen Haaren am Morgen.
Was sie nicht mögen, sind Frauen, die ständig nur jammern, dass sie zu dick, zu dünn, zu schwer, zu unerfolgreich oder sonstwas sind!

27. Februar 2013

Und manchmal ist es einfach nur Schicksal

Eine erfolgreiche Liebesgeschichte beginnt mit der "scheiß drauf!"-Einstellung, einer Art "Loslassen" von Vorstellungen und dem Aufgeben von Ansprüchen. In dem Moment, wo man erkennt, dass genau diese Vorstellungen und Ansprüche bisher nie das eingebracht haben, was sie hätten tun sollen, kann man sich getrost darauf verlassen, dass es nur besser werden kann.

Das kann auch bedeuten, dass man eine Beziehung, die vielleicht miserabel läuft oder in der beide Partner unterschiedliche Dinge wollen, aufgeben muss, sich vielleicht kurzfristig dem Herzschmerz hingeben muss, nur um an den Punkt zu gelangen, an dem man sich denkt: Scheiß drauf, ich hab keinen Bock mehr, dauernd suchen zu müssen, mich ständig verbiegen zu müssen oder hart daran arbeiten zu müssen, dass eine totgeweihte Beziehung vielleicht noch ein paar Monate (vielleicht auch nur Wochen oder gar Tage) hält.

Nach ein paar Tränen, dem dumpfen Gefühl, dass man am liebsten irgendwo draufhauen will (zum Beispiel auf einen Boxsack) und zahlreichen Fress- oder Alkoholexzessen, sieht man dann ein, dass es eh nichts bringt, sich im Selbstmitleid zu suhlen. Dann beginnt der Prozess des Loslassens. Die beste Art, das zu tun, ist ganz einfach Ablenkung schaffen.

Das Schicksal ist dann aber doch sehr individuell, braucht manchmal ein bisschen länger, schleicht sich manchmal klammheimlich an oder überrumpelt einen einfach. Und dann stellt man fest, dass alles, was man bis dahin erlebt hat, genau so passieren musste. Dass einen die Enttäuschungen nur darauf vorbereiten, ein besserer Mensch zu sein, mehr Geduld zu haben, oder Dinge langsamer und gelassener angehen zu lassen. Besser kann es einem doch gar nicht passieren, oder?

3. Juli 2012

Suit up!

Der Playboy Barney Stinson (How I Met Your Mother) macht es vor, die Mad Men kennen nichts anderes - Anzüge. Was in den Serien gang und gäbe ist, breitet sich auch immer mehr in den Mode-Boutiquen aus. Anzüge sind in, Männer in Anzügen sind sexy. Man muss kein Alexander Skarsgaard, John Slattery oder Neil Patrick Harris sein, um in edlem Stoff einfach gut auszusehen!

Anzüge sind wie Uniformen - sie machen enorm was aus, ohne tatsächlich aufzufallen. Und nicht immer gehört zu einem Anzug gleich Hemd und Krawatte. Selbst ein Jacket mit einer guten Jeans dazu, kann wahre Wunder wirken. Oder wie wäre es einfach mal mit einem Polohemd und einem luftigen Einreier?

Ein paar Beispiele, wie unterschiedlich Anzüge wirken können, zeigt GQ in dieser Video-Reihe:

20. Juni 2012

Wir brauchen Männer nicht! ... ähm, wirklich?

Ganz ehrlich liebe Frauen: Seid ihr euch wirklich sicher, dass ihr Männer nicht braucht? Es ist doch so ein schönes Gefühl, einem Mann das Werkzeug in die Hand zu geben, wenn mal wieder etwas kaputt ist. Oder nicht?

Ja es stimmt schon, wir kommen weitestgehend ohne Männer aus. Wir können inzwischen selbst mit der Bohrmaschine Löcher in die Wand bohren, unsere Fahrräder flicken und verdienen unser eigenes Geld. Woher kommt also dann diese Vorstellung, ohne Männer auskommen zu können?

Irgendwann haben Frauen entdeckt, dass sie "stärker" sind, am liebsten selbst alles regeln und das Sagen haben wollen. Dass zu Hause die Frau die Verantwortung und Führung übernahm, dürfte nichts neues sein. Es dauerte allerdings bis zum 20. Jhd. bis Frauen tatsächlich auch in der Gesellschaft anerkannte Führungsrollen übernehmen durften.

Und da sprechen wir "emanzipierten" Frauen im 21. Jahrhundert einfach so den Satz aus "Männer, pfff, wer braucht die schon!"?
Frustriert, wie manche von uns vielleicht sind, kommt dieser Satz wohl viel zu leicht über die Lippen. Und dabei vergessen wir ganz, was für eine Entwicklung das vermeintlich starke Geschlecht durchmachen musste!

Mit jedem Moment, in dem wir Frauen mehr Möglichkeiten, Macht und Stärke bekommen haben, wurden die Männer zunehmend eingeschränkter, ohnmächtiger und schwächer.
Es ist also wohl kaum verwunderlich, wenn Männer sich nun "emanzipieren" müssen und laut "und was ist mit uns?" rufen. Bei all den Gleichberechtigungsdebatten, vergessen wir, dass Gleichberechtigung zwei Seiten hat!

Ich mag es jedenfalls, die Bohrmaschine lieber in Männerhände zu geben, die Reperatur dem Fachmann zu überlassen und mich von starken Armen umschließen zu lassen. Wo wären wir bloß ohne diese wärmenden, liebevollen Wesen, die uns so viel Freude machen, allein durch ihre Anwesenheit? Wie langweilig wären doch Weiberabende, wenn man das Gesprächsthema Nr. 1 nicht hätte? Und auch, wenn wir es nicht immer zugeben wollen: Wir brauchen euch, Männer!

19. Januar 2012

Die neue Männlichkeit

Sind Männer heutzutage wirklich so zurückhaltend und gekränkt, verletzt und unsicher? Mangelt es einfach vielen Männern an Selbstbewusstsein oder haben sie einfach nur zu viele Frauenzeitschriften gelesen in der Hoffnung, das andere Geschlecht besser zu verstehen?

Auf Zeit Online gibt es einen Artikel dazu, der dieses Phänomen unter die Lupe nimmt: Die Schmerzensmänner

18. Januar 2012

10 Tipps fürs Daten im Digitalen Zeitalter

Ok, lassen wir mal alles beiseite, was in irgendeiner Weise mit dem Offline-Leben zu tun hat, und kümmern uns um ein paar Richtlinien, die es Männern und Frauen leichter macht, in einer Ära des öffentlichen Mitteilens nicht in zu viele Fettnäpfchen zu treten.

Hier sind 10 Tipps, die man beherzigen sollte, wenn man viel online unterwegs ist, auf Facebook, Twitter und sonstigen Social Networks:

  1. Nimms ein wenig leichter mit Kommentaren und Likes! Du musst nicht jedes Statusupdate deines Partners kommentieren oder liken. Viel schöner ist es doch, im realen Leben über gemeinsame Interessen zu sprechen.
  2. Facebook Timeline (Chronik) - Dein Leben ist kein romantischer Film, also überlege genau, ob und wann du ein Lebensereignis erstellst und für alle sichtbar machst. Achte einfach darauf, was du öffentlich machst, damit du es später nicht bereust!
  3. Hör auf damit, Statusmeldungen, Likes, Aktivitäten etc. deines Partners zu stalken!
  4. Die "offizielle" Mitteilung - Rede mit deinem Partner, wann und ob ihr eure Beziehung öffentlich bekannt machen wollt. Respektiere die Entscheidung deines Partners, wenn er/sie nicht damit einverstanden ist!
  5. Folge nicht seinen/ihren Freunden, bevor du ihnen nicht persönlich vorgestellt wurdest. Das gleiche gilt natürlich für Familienangehörige!
  6. Du gehst nicht auf ein Date, um eine neue Badge bei Foursquare freizuschalten! Und tagge auch nicht deinen Partner, wenn er nicht damit einverstanden ist oder bevor ihr etwa befreundet seid! Es ist zwar immer schön, neue Deals zu entdecken, aber nicht auf Kosten der Romantik, bitte!
  7. Twittere nicht während oder über das Date, oder gar mit der anderen Person. Auch hier gilt: Folge nicht einfach allen, denen dein Partner folgt; wir wollen doch nicht spionieren!
  8. Wenn du gerne über dein Date bloggst, sei wenigstens diskret und nutze Privatsphäreneinstellungen! Und falls es nicht so gut lief: Steh einfach mal drüber und lass das bloggen sein.
  9. Achte darauf, dass deine Google+ Kreise privat sind, wenn du dich entschließen solltest, die "guten" und "schlechten" zu sortieren - aber warum solltest du das auch tun...
  10. Ende gut, alles gut - Wenn's dann doch mal in die Brüche geht, mach keinen großen Social Media Aufruhr. Ändere deinen Beziehungsstatus einfach, entfolge oder ignoriere deine/n Ex und spioniere ihm/ihr nicht hinterher. Wenn es einen deiner Freunde erwischt hat, kommentiere nicht auf die Aktivität, sondern sende lieber eine Private Nachricht.
Den Original-Artikel findest du unter mashable.com

3. November 2011

Welt-Männer-Tag

Allen Männern dieser Welt wünsche ich einen schönen Tag!

Hier eine kleine Überlegung:
Ist es heute ein Weltmänner-Tag? Also ein Tag, an dem Männer von Welt sich großartig fühlen können (weil sie es ja das ganze restliche Jahr nicht tun...)?
Oder ist es ein Männer-Tag all around the world, an dem sich Männer den Bauch kratzen, Bier trinken und das tun, was sie immer tun?

Wahrscheinlich ist es beides... ;)

28. Februar 2011

Blau, blau, blau...

Oh nein, ich beziehe mich hier nicht aufs Blut! Es geht um etwas weitaus widerliches: Besoffene Männer!
Hier mal ein paar Fakten:
1. Männer müssen sich offenbar Mut antrinken, bevor sie auf jemanden zugehen
2. An irgendetwas muss sich ein Mann wohl festhalten, wenn er angetrunken ist - idealerweise eine Bierflasche
3. Reicht die Bierflasche nicht mehr aus, wird einfach eine in der Reichweite befindliche Frau angegrabscht
4. Reden können Männer noch weniger, wenn sie ordentlich Alkohol intus haben
5. Es gibt nichts widerlicheres als eine Bierfahne beim vermeintlichen Flirten

Muss ich noch mehr sagen? Nur ein Tipp an euch Männer: Wenn ihr besoffen seid, dann bekommt ihr meine fieseste Seite zu spüren!

P.S.: Ihr wisst schon, dass zu viel Alkohol sich negativ auf die Potenz auswirkt? ;)

29. Januar 2011

Komm mal inne Pötte!

Es ist einfach unglaublich! Da trifft man mal einen sympathischen Mann, man unterhält sich gut, und dann...? Entweder hat jemand Slow-Motion eingestellt oder Frauen von heute sind anders getaktet. Und es geht nicht nur mir so, sondern auch einer ganzen Menge anderer Frauen. Der Mann von heute ist entweder zu bequem oder zu sehr Weichei, um in die Gänge zu kommen und selbst einmal die Initiative zu ergreifen.

Wie bereits in Das Schweigen der Männer erwähnt, scheint es diesem Geschlecht unglaublich schwer zu fallen, einfach mal loszupreschen. Stattdessen aber verlieren Frauen das Interesse, weil nichts vorwärts geht und man sich ständig auf dem selben Punkt bewegt bzw. stehen bleibt.

Ist es der deutsche Pessimismus? die europäische Gemütlichkeit? das Festgefahren-Sein im eigenen Leben? Raus da! Macht ein paar Situps, lauft dreimal um den Block und dann ab auf die Piste! Es kann doch nicht so schwer sein, mal ein bisschen mehr Engagement und Leidenschaft von euch zu sehen! Lasst uns nicht einfach so hängen!

21. Januar 2011

und dann gingen die Gesprächsthemen aus

Man unterhält sich über vieles und denkt sich "wow, endlich mal jemand, der die gleichen Dinge wie ich gerne mag". Doch dann, ganz unverhofft, gehen die Gesprächsthemen aus. Man hat sich zum dritten Mal über das Wetter beschwert, zum zweiten Mal gesagt, dass man das Essen gut findet und nebenbei auch noch erwähnt, wohin man gerne in Urlaub fährt.

Wenn man jetzt auch noch anfängt, über seine Arbeit zu philosophieren, ist es nicht mehr weit, bis das Date zu einem Geschäftsessen mutiert und man sich mehr mit Connections auseinandersetzt und überlegt, wem man sein Date vielleicht noch vorstellen könnte. Und dann kommt die Rechnung und man bittet um einen Bewirtungsbeleg.

Traurig aber wahr! Ich habs tatsächlich schon erlebt und bin immer wieder erstaunt, wie wenig Themen es dann doch gibt, um sich mit einem (wahrscheinlich) wildfremden Menschen zu unterhalten. Die Themen, die man aus Höflichkeit nicht angeschnitten hat, tauchen langsam aus der Versenkung auf und fragen sich, ob sie nun dran sind. Genau dann überlegt man sich tatsächlich: soll ich nun über Politik, Religion oder meine letzten Beziehungen reden?

Oh nein! Um Himmels Willen! Bloß nicht daran denken!

Genau dann fragt man sich aber: Vielleicht ist mein Date doch nicht so spannend, wie ich gedacht hatte? Vielleicht lohnt es sich nicht wirklich, weiter zu unterhalten? War es vielleicht eine schlechte Idee, dieses Date auszumachen?

Tja, das ist etwas, was wohl jeder selbst entscheiden muss...

2. Januar 2011

Triebe, Klischees, Emanzipation und die Sache mit dem Humor

Vielen Dank an Micha für diese ausführliche Antwort auf meinen Blog:

Ich denke, dass sowohl Frauen als auch Männer sich heutzutage im Spannungsfeld zwischen tierischen Trieben und gesellschaftlich-kulturellen Wünschen und Ansprüchen befinden. Gerne werfen wir dem anderen Geschlecht vor, dass es oberflächlich wäre oder nur nach dem Äußeren schauen würde.
Doch tragen wir das nicht alle in uns?

Schon als 10-jähriges Kind vergleicht man die Schönheit der eigenen Mutter mit der Schönheit anderer Frauen. Ich kann mich da nur zu gut an meine eigene Kindheit erinnern. Nicht selten empfand ich das Lächeln juveniler Frauen als intensiver als das meiner Mama, und manchmal machte mich das traurig oder nachdenklich.
Auch die 10-jährige Tochter meiner Nachbarin scheint gerne und oft die Schönheit ihrer Mutter zu artikulieren.

Gleichwohl scheinen Frauen und Männern oft gegeneinander differenzierbare Attribute zu favorisieren. Und diese haben meines Erachtens mehr mit Evolution als mit Klischee zu tun.
Sie sucht Dominanz, er Schönheit.
Obgleich mein Sohn mit 10 Jahren die Pubertät noch vor sich hat, sehe ich in seine Augen, erkenne ich mich selbst in ihm. Süß, lieb, freundlich, schöne, hübsche, große, dunkle Augen. Ich könnte reklamieren: Als junger Bursche war ich ein hübsches Kerlchen.

Was damals für die Mädchen oder jungen Frauen meines Alters viel wichtiger war: Jungs, die sich durchsetzen konnten. Vielleicht auch hier da mal geprügelt und somit ihre Stärke manifestiert haben. Die Mädels, die sich in solche Kerle verliebt haben, taten das instinktiv, nicht weil kulturelle Etiquette ihnen sagten "Sowas macht man nicht, man sollte sich besser anständig verhalten".
Vielleicht ein bisschen Klischee, aber auch mit Bezug zur Realtität: Junge Frauen stoßen sich ihre Hörner ab. Irgendwann lernen sie (vielleicht) zu differenzieren zwischen Instinkt, Affekt und Werten, die für eine Beziehung wichtig sind. Klar, Durchsetzungsvermögen kann auch da von Vorteil sein, wenn es um den Schutz des eigenen Nestes geht. Aber es geht auch um innerpartnerschaftliche Verhaltensweisen.

Und Männer, kein Deut "besser" im Sinne einer gesellschaftlich-kulturellen Aufklärung.
Immer werden der junge Busen und der knackige Hintern betörend auf ihn wirken.
Entgegen manchen Klischees mag es auch Männer geben, die sich sogar nach einer Frau sehnen, mit der sie sich intelligent unterhalten können. Beide "Optimierungsgrade" mögen natürlich konfliktär sein. Zumindest was die unterschiedlichen Lebenserfahrungen angeht.

Beide Geschlechter verändern sich ja auch während ihres Lebens. Innerlich und äußerlich. Ich schätze, dass wenigstens 50% aller jungen Frauen über ihren ersten Flirt sagen "Der verarscht mich doch nur". Dabei wäre es nicht ungewöhnlich, dass sich der Cocktail der Anziehungskraft bei ihm und bei ihr aus unterschiedlichen Inkredenzien zusammensetzt. Sie träumt von der großen Liebe, der nicht endenden Geborgenheit, er von seinem ersten Mal. Mit Verarschen hat das wenig zu tun. Viel mehr mit Lebenserfahrung. Und mit zunehmender vermag es jeder wohl mehr, sich in die Sexualität und Bedürfnislage des anderen Geschlechts hineinzuversetzen. Einen ganz großen Betrag hat hier sicher die Emanzipation geleistet. Für einen Menschen, der Macht hat, besteht ja gar kein Bedürfnis, sich mit der Seelenlage des Partners zu beschäftigen, wenn dieser 100% abhängig ist.
Das Thema der Emanzipation selbst ist ein sehr komplexes und bei Weitem nicht einfach zu beantworten mit "Ja, 100% alles richtig". Viel mehr wird es vielen historisch notwendigen und sinnvollen Korrekturen (zugunsten der Frau) auch viele Bereiche geben, in denen man eine Emanzipation gar nicht möchte. Oder Frau sogar merkt: "Prima, jetzt bin ich emanzipiert, aber oh, wo bleibt nun der Mann, der mich erobert?".

Zum Thema Humor bei der Frau. Soweit ich weiß, schätzt die Frau den Humor beim Manne mehr als vice versa (Anmerkung von officialregs: lat. "umgekehrt"). Zumindest wenn man von der These ausgeht, dass Mann doch zuerst und vielleicht auch auf den 2. Blick auf das Äußere der Frau schaut.
Der Begriff Humor scheint aus meiner Sicht etwas zu wenig beleuchten oder zu definieren, was für Menschen (hence: beide Geschlechter) von Relevanz und Wichtigkeit ist. Nämlich: Eine Art Frohmut, Lebensmut, Lebensfreude, Lebensfreudigkeit. Gleichwohl scheinen diese Facetten ein Anhängsel des Humors zu sein bzw. diesen überhaupt erst zu ermöglichen.
Dort, wo keine Lebensfreude besteht, wird meist auch der Humor zu kurz kommen.
Vielleicht meinten das sogar die Männer (bewusst oder unbewusst), als auch sie bei der Frau den Humor an 1. Stelle setzten.
Wenn eine wunderschöne Frau an Depressionen leidet, dürfte sie weniger attraktiv erscheinen, selbst für Männer mit dem Ganzkörperblick. (Umgekehrt natürlich auch, aber Frauen favorisieren ja offenbar ohnehin bei Männern den Humor).

Wenn ich ein bisschen den Versuch eines Resümees machen darf - in einer Partnerschaft (und schon bei der Anbahnung?) kommt es weniger darauf an, die Attribute des anderen an den eigenen zu messen. Oder zumindest nicht darauf zu fokussieren. Sobald das Echauffieren (möglicherweise auch erst später in der Beziehung) überwiegt, kommt das doch dem Ende der eigenen Beziehungs(erhaltungs)bemühungen gleich.
Viel mehr geht es um Akzeptanz (oder Nichtakzeptanz).
Individuelle (menschliche) Unterschiede scheinen hierbei fast wichtiger zu sein als geschlechtliche. Mit denen Frau und man(n) aber immer leben muss und die ja auch einen großen Teil der Anziehungskräfte ausmachen.


Es ist schön mal eine so ausführliche Schilderung eines Mannes zu lesen. Micha, ich stimme dir sogar zu, dass eine Frau, die mit Freude und Mut durch ihr Leben geht, bei weitem attraktiver ist. 
In einem muss ich dir allerdings widersprechen: Dominanz ist nicht unbedingt das, was eine Frau in einem Mann sucht. Es ist eher Akzeptanz und ein paar starke Arme, die sie und die Familie ggf. schützen. Dominanz hat für mich aber den bitteren Nachgeschmack der Herrschsucht bzw. Herrschaft und ich denke, eine starke Frau braucht eher einen ebenbürtigen als einen dominanten Partner. Klar, es gibt immer Frauen, die "schwächer" sind und sich deshalb einen Mann wünschen, der ihnen sagt, wo es langgeht. Doch ich denke, dass es in einer Gesellschaft, wo Frauen ebenfalls Macht haben, weniger um Dominanz geht als um die gleiche Augenhöhe und sich Stärke bei beiden Geschlechtern auf geistige Stärke bezieht.

Lebensfreude und Lebensmut sollte bei beiden Geschlechtern an erster Stelle stehen. Leider kenne ich viel zu viele Frauen und Männer, die nichts anderes kennen als Selbstmitleid. Schade eigentlich, denn wir könnten alle so viel aus unseren Leben machen!

In diesem Sinne: Danke nochmal, Micha, für deine ausführliche Schilderung und den Mut, deine Meinung zu äußern!

Humor, Intelligenz und gutes Aussehen

Ernsthaft? Das ist das wichtigste, was eine Frau haben muss, damit ihr Männer sie toll findet? Die Umfrage ist deutlich ausgegangen. Offenbar ist Humor das erste, was einem Mann an einer Frau gefällt. Intelligenz und gutes Aussehen schließen sich an. Die Ergebnisse der Umfrage, die am 31. Dezember 2010 endete, sind ein wenig klischeehaft, meint ihr nicht?

An dieser Stelle würde mich mal interessieren, liebe Männer, was ihr unter Humor versteht. Ist es ein simples Lachen über eure Witze, ist es vielleicht intelligente Ironie oder ist es etwa das Lachen über sich selbst, was eine Frau haben müsste?

Wahrscheinlich wäre aber genau das gleiche rausgekommen, wenn ich die Frauen gefragt hätte, was ein Mann haben müsste, um attraktiv zu sein. Braucht eine Frau tatsächlich fast ausschließlich nur diese drei Eigenschaften? Das kann ich mir ja fast nicht vorstellen - wie langweilig...

Wie dem auch sei, es gibt eine neue Umfrage in der rechten Seitenleiste. Ich bin sehr gespannt, welche Klischees sich diesmal bewahrheiten oder widersprochen werden.

9. November 2010

Der perfekte Gentleman?

Es geht da unter den Männern unserer Generation ein merkwürdiges Gerücht um: Der Gentleman wird doch von den Frauen gar nicht wahrgenommen, ganz im Gegenteil, er gilt als altmodisch und Weichei.

Liebe Männer, das ist eine ausgemachte Dummheit und wurde bestimmt von Mädels in die Welt gesetzt, die sich nicht im geringsten wie eine Lady benehmen! Also: Eine Lady, eine gut erzogene Frau, die das Leben genießt, sich bei jedem Anlass passend zu kleiden weiß und einen umfangreichen Wissens- und Wortschatz besitzt (also gemeinhin unter "intelligent" bekannt ist), sich von übermäßigem Alkoholkonsum fernhält und weiß, was sie im Leben will, die wird einen Gentleman zu schätzen wissen.

Ein weiteres Missverständnis, das sich offenbar genauso hartnäckig hält ist, dass die Bedeutung des Wortes "Gentleman" gleichgesetzt wird mit "reicher Typ, der sich total um die Frau sorgt und mir ihr den Rest des Lebens verbringt (Eiscreme essend im Bett, wie ich gehört habe).
Das ist wohl das schrecklichste, das es in der Vorstellungskraft eines Mannes gibt - lustigerweise...

Liebe Männer, es hat noch nie jemandem geschadet, höflich, zuvorkommend, klug zu sein und gute Manieren zu haben! Also lasst euch doch bitte nicht von dummen Schnepfen, die alles andere als Ladys sind, sagen, dass ein Gentleman out ist. Er ist nur seltener geworden, wahrscheinlich gerade wegen diesem grausamen Gerücht, und ich finde es äußerst schade, dass man Gentlemen so selten mehr trifft.

11. Oktober 2010

Macht mit bei der Umfrage, Männer!

Auf der rechten Seitenleiste hier im Blog gibt es eine Umfrage, an der ihr Männer gerne teilnehmen könnt. Stimmt einfach ab, was eine Frau haben sollte, damit ihr sie toll findet. Die Umfrage läuft noch bis Ende des Jahres, ab Januar gibt es wieder eine neue!

Schon jetzt sind die Tendenzen relativ klar, wahrscheinlich werden meine Mutmaßungen sowieso bestätigt, aber ich lass mich überraschen ;)

7. September 2010

Mit 25 ist das Leben vorbei?

Ich fass es einfach nicht. In letzter Zeit sind mir so viele gleichaltrige (und etwas jüngere) Jungs und Mädels begegnet (unter anderem auf virtueller Ebene), die lauthals jammerten: "Heul! Ich bin 25 und keiner will mich haben, ich werde allein sterben, buhuu!"

Wow! Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass Fünfundzwanzigjährige diese Einstellung haben! Diese Resignation vor dem Leben, das noch nicht mal annähernd seinen Höhepunkt geschweige denn die Hälfte erreicht hat. Diese "Das Leben ist scheiße, weil ich keinen Partner habe"-Einstellung, die nur dazu führt, dass man sich in einer Ecke verkriecht und in Selbstmitleid versinkt.

Legt euren Fokus doch einfach auf was anderes! Setzt euch Ziele und macht euch daran, diese zu erreichen! Sucht euch Hobbies, die euch von eurem miserablen Liebesleben ablenkt! Das tu ich jedenfalls.